20.01.2014

Durchsage: Bine, 21, erzählt…

Ein Wochenende in London steht bevor. Um schnellstmöglich und unkompliziert zum Flughafen zu gelangen, nehmen meine beste Freundin und ich den Zug. Unkompliziert? Falsch gedacht!

Heute kann Bine über das Geschehene schmunzeln


Meine beste Freundin und ich hatten ein Hotel in London gebucht. Übers Wochenende, nur für drei Nächte einfach ein bisschen die Stadt genießen. Das Lebensgefühl der Londoner einatmen, die Läden nach den neusten Trends durchforsten und die neu gewonnene Freizeit genießen. Nach zwei anstrengenden Prüfungswochen hatten wir das wirklich verdient.

Um also möglichst stressfrei und einfach zum Flughafen Franz Josef Strauß in München zu gelangen, wollten wir den Zug und anschließend die S-Bahn nehmen. Für nur vier Tage hatten wir lächerlich viele Koffer dabei, aber Hey, man gönnt sich ja sonst nix. Und mal im Ernst, aus London kommt man eh immer mit viel zu vielen Sachen zurück.

Nachdem wir unsere ganzen Taschen, Koffer etc. verstaut hatten, setzten wir uns hin und fingen an uns zu unterhalten. Keine 100m waren wir bereits unterwegs, als der Zug urplötzlich auf freier Strecke wieder zum Stehen kommt. Gut, das ist ja auch nix Unbekanntes in der Bahn haben wir zuerst gedacht.

Nach einer Weile wurden wir dann doch etwas unruhig und weil der Zug relativ leer war, wollte meine beste Freundin nach vorne zum Schaffner gehen. In diesem Moment ertönte jedoch eine Durchsage: "Aufgrund von einer Triebwerksstörung, wird dieser Zug voraussichtlich erst in 30 Minuten weiterfahren können."
Entsetzt schauen wir uns beide an. "Das gibt's doch nicht!"

45(!) Minuten später setzt sich der Zug endlich wieder in Bewegung und der Sprint, denn wir anschließend hingelegt haben, würde sogar Usain Bolt neidisch machen. Glücklicherweise haben wir unsern Flug noch mit Ach und Krach erreicht. Manchmal frage ich mich, warum so eine Zugpanne grundsätzlich passiert wenn man in Eile ist?

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